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Brugg Festival 2024

SAMSTAG, 7. SEPTEMBER 2024

Quasi una fantasia

Mit der Opernproduktion zu Beginn hat Festivalleiter Sebastian Bohren seine künstlerische Expansionslust bereits ausgedrückt. Voller Experimentierfreude macht das Abschlusskonzert noch einen weiteren Schritt in die Stadt Brugg hinein: Der Campussaal der Fachhochschule Nordwestschweiz beim Bahnhof dient mehrheitlich als Tagungsort. Für das Konzert wird der 600 Plätze fassende Saal mit einem speziellen Hall-System ausgerüstet, das die Akustik für Klassik optimieren wird. Dazu greift Sebastian Bohren nochmals selbst zur Geige: Othmar Schoecks spätromantisches Violinkonzert ‹Quasi una fantasia› wurde für die Geigerin Stefi Geyer geschrieben, in die der Schweizer Komponist unglücklich verliebt war. Auch Béla Bartók fühlte sich zu der Dame hingezogen und widmete ihr sein erstes Violinkonzert. Stefi Geyer muss eine aussergewöhnliche Musikerin mit faszinierender Ausstrahlung gewesen sein – nicht ganz unähnlich der Dirigentin Izabelė Jankauskaitė, die in der vergangenen Saison ihr erfolgreiches Debüt bei den ‹Stretta Concerts› gab. Hugo Wolfs Italienische Serenade dürfte auch Schoeck gekannt haben. Sein Kompositionslehrer Max Reger hat das kammermusikalische Werk für Orchester bearbeitet. Mit dem energiegeladenen Finale von Schuberts dritter Sinfonie endet das Abschlusskonzert: «A presto!» beim Brugg Festival 2024.

Quand

Samstag, 07.09.2024

Organisateur :

Brugg Festival – Kammerorchester Basel

CAMPUSSAAL Culture + Congrès
Rue de la Gare 6
5210 Brugg Windisch